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"Dronabinol ist eine Bereicherung
in der Schmerztherapie"
Das Cannabinoid wird als Rezeptur-Substanz auf BtM-Rezept
verordnet Cannabinoide wie das Tetrahydrocannabinol werden
seit etwa fünf Jahren vermehrt in der Schmerztherapie
eingesetzt.
Die klassischen Indikationen bisher sind Tumorerkrankungen,
Schmerzen bei HIV und ZNS-Erkrankungen mit vermehrter Spastik,
so Dr. Thomas Nolte, niedergelassener Schmerztherapeut in
Wiesbaden und Vizepräsident des schmerztherapeutischen
Kolloquiums im Gespräch mit Ulrike Maronde.
Der Stellenwert von Dronabinol wird in Zukunft mit Sicherheit
zunehmen, weil auch durch die Grundlagenforschung mehr und
mehr die Wirkungsmechanismen aufgeklärt werden.
Forschung und Praxis: Tetrahydrocannabinol oder Dronabinol
wirkt nicht nur schmerzlindernd, sondern hat zusätzliche
Wirkungen, die therapeutisch nutzbar sind. Bei welchen Patienten
wird die Substanz eingesetzt?
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Abhängigkeit
Je jünger jemand ist, wenn er zum ersten Mal Marihuana
nimmt, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit,
dass er oder sie im späteren Leben abhängig von
illegalen Drogen wird. Dies erklärten Wissenschaftler
der US-Regierung am 28. August.
Der Bericht, der auf repräsentativen Daten (National
Household Survey) basiert, fand, dass 18 Prozent der Erwachsenen,
die angaben, Cannabis zum ersten Mal vor dem 15. Lebensjahr
genommen zu haben, die Kriterien entweder von Abhängigkeit
oder von Missbrauch von Alkohol oder illegalen Drogen erfüllten,
verglichen mit 2,1 Prozent, die erklärten, niemals Marihuana
genommen zu haben.
(Quelle:Reuters vom 28. August 2002)
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Juckreiz
Juckreiz aufgrund von Lebererkrankungen kann schwierig zu
behandeln sein und ist häufig therapieresistent gegenüber
einer Anzahl medizinischer Behandlungsmaßnahmen.
Drei Patienten mit therapieresistentem Juckreiz und erheblich
reduzierter Lebensqualität, inklusive Schlafmangel, Depressionen,
Arbeitsunfähigkeit und Selbstmordgedanken erhielten THC
(Dronabinol).
Alle Patienten begannen mit 5 mg THC zur Schlafenszeit. Alle
drei berichteten von einer Abnahme des Juckreizes und einer
deutlichen Verbesserung des Schlafes. Die Dauer der juckreizstillenden
Wirkung betrug etwa 4 bis 6 Stunden.
(Quelle: Neff GW, et al. Am J Gastroenterol 2002;97(8):2117-9)
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Schmerzen
15 Patienten mit chronischen Schmerzen, die angaben, Cannabis
medizinisch zu verwenden, nahmen an einer Befragung in Kanada
teil. Die mediane Häufigkeit der Einnahme war viermal
am Tag (Spanne: 1 bis 16mal am Tag). Zwölf berichteten
von einer Verbesserung der Schmerzen und der Stimmung, und
11 berichteten von einem verbesserten Schlaf.
Eine Toleranzentwicklung wurde nicht berichtet.
(Quelle: Ware MA, et al. Pain Res Manag 2002;7(2):95-9)
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Wirkungen auf Blase und Gebärmutter
Wissenschaftler bemerkten gegensätzliche Wirkungen eines
synthetischen Cannabinoids auf die Beweglichkeit der Blase
und der Gebärmutter von Ratten. Das Cannabinoid reduzierte
die Beweglichkeit der Blase und steigerte die Beweglichkeit
der Gebärmutter, beides vermutlich durch Aktivierung
von CB1- Rezeptoren.
(Dmitrieva N, Berkley KJ. J Neurosci 2002;22(16):7147-53)
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Schmerzen
Forscher des Gesundheitszentrums der McGill Universität
in Montreal (Kanada) stellten einen Fallbericht vor, ein "dramatisches
Ansprechen auf inhaliertes Cannabis bei einer Frau mit zentralen
thalamischen Schmerzen und Dystonie".
Die Frau leidet seit mehr als zehn Jahren an starken Schmerzen
und halbseitiger Dystonie. Einige Hirnoperationen wurden durchgeführt.
Eine Vielzahl weiterer Behandlungen, inklusive Opiate, waren
ebenfalls erfolglos. Das Rauchen von Cannabis führte
zu einer vollständigen Schmerzlinderung.
Trotz des abrupten Absetzens der hochdosigen Morphinbehandlung
berichtete die Frau unter Cannabis von keinem Opiatentzug.
(Quelle: Chatterjee A, et al. J Pain Symptom Manage
2002;24(1):4-6)
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Hanf-Traum geht in
Rauch auf
Seit der vergangenen Woche sind die Hanffelder in Brandenburg
wieder mit geschnittenen Pflanzen übersät. Um an
die wertvollen Fasern zu kommen, muss der Hanf nach der Ernte
auf den Feldern in Sonne und Wind "rösten",
wie es heißt. Doch allzuviel röstet nicht mehr
in Brandenburg. Gab es 1999 noch fast 800 Hektar Anbaufläche,
sind es jetzt noch 265 von rund einem Dutzend Anbauern. Die
andere wertvolle Naturfaser, Flachs, ist ganz von den Feldern
verschwunden.
Der früher gehegte Traum, in Brandenburg groß in
das Geschäft mit den wertvollen Fasern einzusteigen,
hat sich in Rauch aufgelöst. "Der hohe Aufwand bei
der Verarbeitung der Fasern ist eine der Hürden für
eine Renaissance von Flachs und Hanf", so der brandenburgische
Agrarminister Wolfgang Birthler (SPD) vor wenigen Tagen auf
einer internationalen Konferenz beim Institut für Agrartechnik
Bornim (ATB) in Potsdam. Doch nicht nur der schwierige Aufschluss
der Pflanzen, der die Felder teilweise über Wochen blockiert,
hat bisher eine Wiederbelebung des bis 1996 verbotenen Hanfanbaus
verhindert. Auch die im vergangenen Jahr gestrichene EU-Förderung
in Höhe von rund 680 Euro pro Hektar war für den
noch in den Kinderschuhen steckenden Produktionszweig "ein
schwerer Schlag", so Birthler.
In der Branche selbst vermisst man indes auch öffentliche
Unterstützung ganz anderer Art. "Wir machen hier
nachhaltige Produkte, haben aber keinerlei öffentliche
Aufträge dafür", sagt der Geschäftsführer
der Hanffabrik in Prenzlau (Uckermark) Rainer Nowotny. Das
Unternehmen mit rund zehn Beschäftigten sichert die Abnahme
des Hanfs auf 200 Hektar Vertragsanbauflächen in Brandenburg
und Mecklenburg-Vorpommern. Produziert werden in Prenzlau
Industriefasern, Baustoffe und Tierstreu. Gerade jetzt, wo
die Produkte Schwierigkeiten hätten, sich am Markt zu
etablieren, seien Aufträge von Ländern und Kommunen
wichtig, so Nowotny.
Zu allem Überdruss wächst in Osteuropa - vor allem
in Polen und Ungarn - Konkurrenz zu günstigeren Preisen
heran. "Da können wir nur mithalten, wenn wir die
ganze Wertschöpfungskette vom Acker bis zum fertigen
Produkt im Land haben", sagt der Sprecher des Potsdamer
Agrarministeriums, Jens-Uwe Schade.
Neben der Textilindustrie - unter anderem setzt die Tuchfabrik
in Spremberg (Spree-Neiße) Hanffasern ein - werden zunehmend
Einsatzfelder in der Auto- und Flugzeugindustrie interessant.
Der Einsatz von Hanf als Materialverstärkung mache Bauteile
um bis zu 30 Prozent leichter, sagt Christian Fürll vom
ATB.
Hoffnung setzt die Branche in die neue EU-Altautoverordnung,
die den Herstellern die weit gehende Wiederverwertung der
Fahrzeuge vorschreibt. Schon heute nutzt Audi für Radkästen,
Türverkleidungen und andere Bauteile hanf- oder flachsfaserverstärkte
Kunststoffe. Bei der Produktion von Hanf entsteht zudem kein
Kohlendioxid. Vielmehr wandelt die Pflanze während des
Wachstums Klimakillergase in Sauerstoff um.
Eine neue, am ATB entwickelte Technik könnte bald der
Wertschöpfungskette ein wichtiges Glied hinzufügen.
Das Institut hat eine Hammermühle entwickelt, die das
Rösten überflüssig machen und die Kosten für
die Gewinnung der Fasern halbieren könnte.
Quelle: Märkische
Allgemeine
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Jeder Dritte hat Cannabis probiert
BRÜSSEL (eb). Knapp ein Drittel (28,9 Prozent) der
jungen Europäer hat schon einmal Cannabis probiert, mehr
als ein Zehntel (11,3 Prozent) hat es im vergangenen Monat
konsumiert. Das sind zwei Ergebnisse der jüngsten Eurobarometer-Befragung
zur Einstellung junger Europäer zu Drogen. Die Mehrheit
der Befragten hält den Zugang zu Drogen für unproblematisch.
Wichtigster Grund für das Probieren von Drogen ist nach
der Umfrage die Neugier (61,3 Prozent), gefolgt vom Druck
anderer Jugendlicher (46,4 Prozent).
Quelle: Ärztezeitung
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USA: Stadt plant, mit
der Verteilung von Cannabis zu protestieren
Mitglieder der städtischen Verwaltung von Santa Cruz
(Kalifornien) planen, sich medizinischen Marihuanakonsumenten
bei einer Abgabeaktion an der Stadthalle in der nächsten
Woche anzuschließen.
Sie hoffen damit eine Botschaft an die Bundesbehörden
zu senden, dass medizinisches Marihuana in
Santa Cruz willkommen ist.
Die Einladung kommt eine Woche, nachdem Beamte der Bundesdrogenbehörde
(DEA, Drug Enforcement Agency) die Besitzer einer Cannabisfarm,
Valerie and Michael Corral, verhaftet und 130 Pflanzen, die
für die medizinische Verwendung angebaut worden waren,
beschlagnahmt hatten. "Es ist in meinen Augen
absolut widerlich, dass Geld, Energie und Zeit der Bundesbehörden
verwendet wird, um solche Leute zu plagen," sagte die
zweite Bürgermeisterin Emily Reilly, die plant, am 17.
September mit mehreren Stadtratskollegen in einem Garten-ähnlichen
Hof der Stadthalle medizinisches Marihuana an kranke Leute
zu verteilen DEA-Sprecher Richard Meyer war von dem Plan überrascht.
"Ich bin schockiert, dass Mitglieder der Stadtverwaltung
auf diese Weise die Verwendung von Marihuana fördern,"
erklärte er. "Welches Signal sendet das an unsere
Jugend?"
(Quellen: Associated Press vom 6. und 11. September 2002)
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Kanada: Ausschuss
des Senats zu Drogen empfiehlt Legalisierung von Cannabis
Der von Kanadas Senat eingesetzte Sonderausschuss zu illegalen
Drogen empfahl am 4. September einstimmig, dass die Regierung
den Cannabiskonsum legalisieren und ähnlich reguliert
wie Alkohol verkaufen solle.
"Im Wesentlichen empfiehlt der Ausschuss, dass Marihuana
von jetzt an legalisiert werden und für einen eingeschränkten
Konsum verfügbar sein soll, so dass Kanadier wählen
können, ob sie es konsumieren wollen oder nicht,"
erklärte der Ausschussvorsitzende Senator Pierre Claude
Nolin. "In einer freien Gesellschaft wie der unseren
bleibt es jeder Person überlassen, ob sie Cannabis verwenden
will oder nicht.
Wir wollen zu diesen Konsum nicht mehr ermutigen als zum Konsum
von Alkohol," fügte er hinzu. Der Ausschuss folgerte
in einem 600-seitigen Bericht, dass Cannabis keine sogenannte
Einstiegsdroge und tatsächlich weniger gefährlich
als Alkohol sei.
Im Bericht heißt es, dass das "Verbot von Cannabis
die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kanadier wesentlich
mehr gefährdet als die Substanz selbst."
Hinsichtlich des medizinischen Nutzens stellte der Ausschuss
fest, dass es "klare, wenn auch nicht endgültige
Hinweise auf einen therapeutischen Nutzen von Marihuana bei
den folgenden Zuständen gibt: Schmerzlinderung bei chronischen
Schmerzen, Antispastik bei multipler Sklerose, Antikonvulsion
bei Epilepsie, Brechreizhemmung bei Chemotherapie und Appetitanregung
bei Kachexie [Abmagerung]."
Die Berichte des Sonderausschusses zu illegalen Drogen sind
erhältlich unter: http://www.parl.gc.ca/illegal-drugs.asp
(Quellen: Senate Special Committee on Illegal Drugs. Cannabis:
Our Position for a Canadian Public Policy. Senate of Canada.
September 2002; Reuters vom 4. September 2002; Associated
Press vom 4. September 2002)
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USA:
Mikuriya angeklagt
Dr. Tod Mikuriya, ein Psychiater aus Berkeley (Kalifornien)
und bekannter Unterstützer der medizinischen Verwendung
von Cannabis, der innerhalb der vergangenen fünf Jahre
etwa 6.000 Kaliforniern die Verwendung von Marihuana empfohlen
hatte, wird von der Ärztekammer "unprofessioneller
Handlungsweise" in 18 Fällen vorgeworfen. Nicht
einer der 18 Beschwerden sei von einem Patienten initiiert
worden, erklärte Mikuriya. Alle seien von Polizei, Sheriffs
und Drogenbehörde an die Kammer geschickt worden.
(Quelle: Anderson Valley Advertiser vom 14. August 2002)
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Britische
Umfrage zu Cannabis bei multipler Sklerose
Eine Umfrage unter Patienten mit multipler Sklerose, die
in England leben, fand, dass 45 Prozent Cannabis zur Linderung
von Spasmen in den Beinen oder ihrer Schmerzen verwenden.
Diese Ergebnisse
wurden beim 10. Weltschmerzkongress vorgestellt.
Der Neurologe Dr. M. Sam Chong vom King's-College-Krankenhaus
in London erklärte, dass die "Verwendungsrate in
der Tat höher ist, als erwartet." Er sagte, dass
etwa die Hälfte der Patienten mit der Verwendung von
Cannabis erst nach der Diagnosestellung begonnen haben.
Bei 74 Prozent wurden die Spasmen in den Beinen beseitigt
oder kontrolliert, während 54 Prozent angaben, dass sie
Cannabis zur Schmerzlinderung nutzten.
Die 15-seitige Umfrage wurde an 300 MS-Patienten verschickt,
die sich in einer MS-Patientendatenbank befanden, die von
der neurologischen Abteilung und auswärtigen Kliniken
verwendet wird.
258 Fragebögen wurden zurückgeschickt. Er erklärte,
dass Patienten, die stärkere Symptome angaben, auch wahrscheinlicher
Cannabis verwendeten als Patienten mit leichteren oder mäßig
starken Symptomen.
(Quelle: United Press International vom 18. August 2002)
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Kanada: Verwirrung
über Pläne der Gesundheitsministerin
Gesundheitsministerin Anne McLellan erklärte am 19 August
vor der kanadischen medizinischen Gesellschaft, dass sie "einen
gewissen Grad an Unbehagen" dabei empfinde, Cannabis,
das für ein Regierungsprogramm in einer verlassenen Kupfermine
in Flin Flon (Manitoba) angebaut wurde, an Patienten zu verteilen.
Sie erklärte, dass sie warten will, bis wissenschaftliche
Studien bewiesen haben, dass Cannabis sicher ist, bevor sie
es an Patienten abgeben will. Dies führte zu Vermutungen,
dass die Regierung ihre Politik hinsichtlich des medizinischen
Cannabisprojektes deutlich verändern wird.
Studien haben noch nicht begonnen und werden mehrere Jahre
dauern. Ursprünglich sollte das in der Mine angebaute
Cannabis gleichzeitig für klinische Forschung und für
die Verteilung an Patienten verwendet werden.McLellan machte
allerdings klar, dass die Gesetze, die Menschen mit bestimmten
Erkrankungen erlauben, besondere Ausnahmegenehmigungen zu
beantragen, die ihnen erlauben, Cannabis zur Linderung ihrer
Symptome zu verwenden, in Kraft bleiben. "Wir haben 855
solcher Personen. Es werden weiterhin Anträge gestellt,"
erklärte McLellan.
(Quellen: National Post vom 29. August 2002, Toronto Star
vom 26. August 2002, Edmonton Sun vom 21. August 2002)
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Deutschland:
Mehrheit gegen Kriminalisierung
Diese Meldung verwenden wir nur in Hinsicht auf Patienten.
Die Mehrheit der Deutschen lehnt eine Strafverfolgung von
Cannabisbesitzern ab. Nach einer Umfrage des Emnid-Instituts
votierten 36,4 Prozent der 1007 Befragten dafür, diesen
Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ähnlich
dem Falschparken nur als Ordnungswidrigkeit zu ahnden. 26,0
Prozent wollten sogar eine Legalisierung des Drogenbesitzes.
35,7 Prozent sprachen sich für eine weitere Strafverfolgung
aus.
(Quelle: dpa)
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Joints
wurden auf Hanf-Parade zum Verhängnis
Unter dem Motto Für Hanfgebrauch! Gegen Hanfmissbrauch
haben in Berlin Tausende für eine Legalisierung von Cannabis
demonstriert. Bei dem bunten Umzug im Stadtzentrum forderten
die Demonstranten am Wochenende eine Legalisierung von Hanf
als Genussmittel und Rohstoff. Aus Hanf wird die Droge Marihuana
hergestellt. Vom Potsdamer Platz ging es in die City-West.
Auf einer Zwischenkundgebung vor der CDU-Bundesgeschäftsstelle
sprach auch der Grünen-Bundestagsabgeordnete Christian
Ströbele.Nach Polizeiangaben verlief der Umzug mit 20
Wagen größtenteils friedlich. Einigen Teilnehmern
wurde allerdings das Rauchen von Joints zum Verhängnis:
Die Polizei ermittelt in acht Fällen wegen Verstoßes
gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zu einer Sachbeschädigung
kam es am Bundesverteidigungsministerium, wo Demonstranten
ein Friedenszeichen auf den Zaun sprühten.An der Hanfparade
nahmen auch die Jungen Liberalen (JuLis) teil, die forderten,
Cannabis genauso zu behandeln wie Alkohol. Jeder hat
ein Recht auf Rausch, sofern er sich selbst oder andere nicht
ernsthaft dadurch schädigt, sagte ein Sprecher.
Nach Ansicht der Veranstalter sollte Hanf als Rohstoff, Medizin
und Genussmittel zugelassen werden. Hanf wird seit Hunderten
von Jahren von der Menschheit genutzt und sollte nicht von
der Politik kriminalisiert werden, sagte Martin Müncheberg
vom Vorstand des Bündnisses Hanf-Parade e.V..Die Drogenbeauftragte
der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk (SPD), hatte hingegen
im Vorfeld vor dem Konsum von Cannabis gewarnt. Die Risiken
des Langzeitkonsums dürften nicht bagatellisiert werden.
Die Zahl der Jugendlichen mit Gesundheitsproblemen durch übermäßigen
Cannabisgenusses steige derzeit.
01.09.02, 10:55 Uhr
Quelle: Focus
Online
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9. Internationale CannaBusiness®
24. - 26. September 2004
PALLADIUM, KÖLN
Cannabiz in Cologne!
Unter diesem Motto begrüßt die Internationale
CannaBusiness® im September 2004 erstmals ihre Gäste,
denn der neue Marktplatz der Hanfwirtschaft heißt
Köln. Hier, im Palladium der Messe- und Medienstadt
Köln, trifft sich vom 24. bis 26. September 2004
die Fachwelt der Hanfbranche, um sich einem internationalen
Publikum zu präsentieren.
Schon jetzt zeichnet sich ein großes Medienecho
ab. Die umfangreiche Pressearbeit der CannaBusiness®
und die zeitgleich stattfindende Hanf Demo Köln (25.09.2004
ab 13°° Uhr) versprechen eine wahre Medienoffensive
und werden Köln an diesem Wochenende ganz unter das
Motto Cannabiz in Cologne stellen. Verschiedene
Medien- und Veranstaltungskooperationen wurden bereits
vereinbart, um sowohl Ausstellern als auch Besuchern ein
unvergessliches Hanf-Wochenende in Köln zu bieten.
Info: http://www.cannabusiness.com/
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